Deutschlandfunk, 25.09.2020

»Sprachmacht und Sachertorte«

Von Irene Binal.

 

»Österreichs Literatur ist so welthaltig wie widerborstig, so hintergründig wie sprachmächtig und sie hat eine große literarische Tradition. Wie stehen heutige Autor*innen dazu? […] Der Anteil österreichischer Verlage in deutschen Buchhandlungen liegt laut Föger bei unter einem Prozent. Umgekehrt stammen 80 Prozent der Bücher in österreichischen Buchhandlungen von deutschen Verlagen. […] „Arbeit statt Almosen“ heißt das Projekt das Marlen Schachinger gemeinsam mit ihrem Partner ins Leben gerufen hat. Dahinter steht eine grundlegende Überlegung, wie sie erläutert: „Wir klopfen nicht bei der Politik an und betteln. Ich will nicht betteln, ich brauche auch keine Almosen, ich will arbeiten.“

Für ihr Projekt gewann sie 20 Autorinnen, die Texte für eine Anthologie verfassen und dafür bezahlt werden. Um das Projekt zu finanzieren, wandte sich Schachinger an jene Menschen, die für Schreibende besonders wichtig sind: die Leser*innen: Über ein Crowdfunding via Internet sammelte sie mehr als 20.000 Euro. Die Anthologie soll im Spätherbst erscheinen. Sie erzählt dazu: „Es soll inhaltlich darum gehen, wie [man] eine Situation im Leben, die man als Krise bezeichnen könnte, durchwandert, vor allem aber, wie sich Fragmente von Krisen in den Persönlichkeiten festsetzen, so dass sie später immer wieder auftauchen. Wie kleine Splitter, die unter der Haut stecken und die da bleiben.“

Link zum Hörbeitrag: "https://www.deutschlandfunkkultur.de/oesterreichische-literatur-in-der-coronakrise-sprachmacht.976.de.html?dram:article_id=484539“

OÖN, 21.9.2020

Ehemalige Stadtschreiberin zeigt ihre neue Filmdoku erstmals in Wels

21. September 2020 00:04 Uhr

»Die ehemalige Welser Stadtschreiberin Marlen Schachinger kehrt mit einem Filmprojekt nach Wels zurück. Für ihren Dokumentarfilm "Arbeit statt Almosen" hat sie 20 Autorinnen vor die Kamera gebeten, die Einblicke in ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen geben. Die Premiere wird am 11. Oktober im Programmkino stattfinden. […] Der Dokumentarfilm ist in den Arbeitszimmern der Autorinnen entstanden und fängt die Atmosphäre in den Schreibstuben ein. Die Literatinnen sprechen Tacheles über Einkünfte wie Tantiemen und Vorschüsse, über sonderbare Absagen und Auswüchse der Machtverhältnisse im Literaturbetrieb. […] Zu Wort kommen etwa die Eferdinger Autorinnen Karin Peschka und Marianne Jungmaier, Corinna Antelmann, Judith Auer, Andrea Grill und Ursula Laudacher. Zusätzlich bat Marlen Schachinger Buchhändler wie Cordelio Malavasi von der Welser Buchhandlung Friedhuber und den städtischen Kulturmitarbeiter Stefan Haslinger vor die Kamera.« 

Wir danken herzlich Michaela Krenn-Aichinger für diesen Artikel!

Kitzbühler Anzeiger, 24.09.2020

ORF OÖ Nachrichten 14.5.20

»In der Kulturszene wächst seit Tagen der Unmut über das in den Augen vieler zögerliche Verhalten der Kulturstaatssekretärin in Sachen Normalisierung des Kulturbetriebs. Für morgen ist zumindest einmal eine Konkretisierung der Pläne angekündigt. Unterdessen hat sich die Literaturinitiative »Arbeit statt Almosen vorgenommen, nicht zu jammern, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst aktiv zu sein.«

 

"https://tvthek.orf.at/profile/Oberoesterreich-heute/70016/Oberoesterreich-heute/14051840/Literaturprojekt-Arbeit-statt-Almosen/14697176?fbclid=IwAR2lqyFxjvtBPvxb5r07yDjLkz0zV8tf2kEl3oXmBIUibUfqVF5Xv70wd04"

»Mittag in Österreich«, ORF

Hier der Link zur Sendung (Redakteurin: Alice Pfitzner, Kamera: Walter Pfreundschich)

Ö1 Kulturforum:

Literatur ist ein gutes Mittel, um andere Welten zu erkunden und neue Möglichkeiten des Handels zu entdecken!

 

https://oe1.orf.at/ugcsubmission/view/6d9975c8-b684-4eb5-8548-2f3748dad646/Albors-Asche

 

Ö1 Kulturforum:

Monitzer, Johanna: Projekt: »Arbeit statt Almosen«. In: Kitzbüheler Anzeiger.

OÖN, 02.05.2020

… ein Projekt … oder wie das winzige Kleinbaumgarten in NÖ es in die »Lesart« bei »Deutschlandfunk Kultur« schaffte:

VOR_magazin, 05.04.020

Dr. Martin Sailer (Redaktion) / Walter Glatz (Kamera). orf, Landesstudio Tirol:

Pisa, Peter: Sie wollen schreiben und nicht um ALmosen betteln. Kurier, 30.04.2020

Kurz gemeldet. Arbeit statt Almosen In: Kirchenzeitung.

Marlen Schachinger live auf der Corona Stage des »Standard«, 16.04.2020.

Arbeit statt Almosen. In: Die Furche online.

"Arbeit statt Almosen": Literatur-Paar startet Buchprojekt:

»Arbeit statt Almosen« im Ö1 Kulturforum

Eine Gruppe von 20 österreichischen Autorinnen wendet sich in der gegenwärtigen Situation bewusst an ihre Leser. Als Gegenleistung für ihre Unterstützung bekommen diese Geschichten von der Zeit nach der Krise. 

Larch, Anja: „Arbeit statt Almosen": Österreichische Autorinnen starten Crowdfunding-Projekt: »Tiroler Tageszeitung«, 16.04.2020.

Diese 20 Autorinnen wollen keine Almosen – sie wollen arbeiten, und dafür auch bezahlt werden. So entstand das Buch "Fragmente – Die Zeit danach":

Nadine, Isser: Arbeit statt Almosen. In: »Mein Bezirk«, 16.04.2020.

»Das gemeinsame Buchprojekt soll "ein Hoffnungszeichen setzen, trotz der Schockstarre, in der sich die literarische Landschaft gegenwärtig befindet", schreiben die beiden. Man kann also nun schon ein Exemplar vorbestellen und damit den Künstlerinnen und Künstlern nicht nur einen Vorschuss sichern, sondern auch Lesehonorare im "Danach".«

Flieher, Bernhard: "Arbeit statt Almosen": Literatur-Paar startet Buchprojekt. In»Salzburger Nachrichten«, 14.04.2020 

»Arbeit statt Almosen« Crowdfunding. Ein Beitrag von Isabella Minniberger, Radio OÖ, Montag, 20.04.2020. Nachzuhören auf: https://radiothek.orf.at/ooe/20200420/OSVO/1587399323000?fbclid=IwAR1zDwOmFwevljGjveobjB7yuSfJEyMPQcxVX0CedvW0eAhB0vg02v3-ZPM  

Pfabigan, Michael: Kreatives Handwerk: Überleben in einer Zeit der Krisen

Literatinnen setzten sich unter Federführung einer Kleinbaumgartnerin mit einer Initiative für Solidarität in schwieriger Zeit ein. In: NÖN, 25.04.2020 https://www.noen.at/mistelbach/kleinbaumgarten-kreatives-handwerk-ueberleben-in-einer-zeit-der-krisen-gaubitsch-handwerk-coronavirus-marlen-schachinger-literatur-202215352#