Marlen Schachingers Webshop

Besondere Zeiten verlangen besondere Ideen: Da gegenwärtig kein signierter Verkauf bei Veranstaltungen denkbar ist, wir erneut mit Auftrittsverbot belegt sind, haben Sie hier im Webshop die Möglichkeit dazu:

 

Sei es für sich selbst oder auch als Präsent für Freunde, Familie oder Ihre Kund*innen.

 

Bitte vergessen Sie nicht, diesbezügliche Wünsche anzugeben!

 

Ich wünsche feines Schmökern und freue mich darauf, von Ihnen zu lesen!

Fragmente: Die Zeit danach

Als im März 2020 die Autor*innen mit Berufsverbot kämpften, entschied sich die Literatin Marlen Schachinger gemeinsam mit ihrem Partner Robert Gampus (Initiator der Webplattform »Buchsucht«) zum Großprojekt »Arbeit statt Almosen«.

 

Die via Crowdfunding von den Leserinnen und Lesern finanzierte Anthologie »Fragmente: Die Zeit danach« spürt in 20 Stimmen zeitgenössischer Autorinnen der Frage nach, welche Fragmente aus Krisen im eigenen Sein bleiben. Jenseits jedweder Jammerlappenliteratur, denn dafür ist die Zeit zu kostbar. Und Covid wie Corona haben in diesem Werk dezidiertes Auftrittsverbot erhalten – seitens der Autorinnen! Von Auer über Grill, Peschka und Welsh spannt sich der Bogen, Neuentdeckungen wie Sara M. Schachinger finden darin ebenso Platz wie deutsche Kolleginnen sei es Antje Rávik Strubel oder die überzeugte Weltbürgerin Katharina Goetze.

 

248 S., gebunden, Promedia Verlag/Edition Arthof

20 Autorinnen stellen sich der Frage ›Was bleibt von durchlebten Krisen?‹ und spüren den Fragmenten nach, die sich davon ins Sein weben.

22,00 €

  • 0,5 kg
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Fragmente: Die Zeit danach – das Hörbuch

Das Hörbuch »Fragmente: Die Zeit danach« gestattet es den Zuhörerinnen und Zuhörern das lauschende Ohr an die Türen der jeweiligen Arbeitszimmer zu legen, um für die Dauer eines Werkes in diese Räume akustisch eingelassen zu werden und so am Leben der Literatinnen teilzuhaben; denn im Zuhören bleibt leis zu ahnen, wie es sich anfühlen mag, dort, im Schreiben versunken, zu sitzen und zu arbeiten.

 

Inklusive Booklet. Geeignet für MacBooks und Windows. Hörgenuss für 8 Stunden!

Das Hörbuch zu »Fragmente: Die Zeit danach« ist ausschließlich bei den 20 Autorinnen erhältlich,

22,00 €

  • 0,1 kg
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Kosovarische Korrekturen

Dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und rund zehn Jahre nach der Staatsgründung des Kosovo fragt Marlen Schachinger vor Ort nach: Was verhakte sich in den Köpfen, wie viel Trennendes, wie viele Reminiszenzen an einen Krieg? Was blieb von der Euphorie einer Staatsgründung? Und sie befragt sich auch selbst: Was nimmt jemand wahr, der erstmals diesem Land begegnet?

 

160 S., gebunden

Kosovarische Korrekturen. Versuch über die Wahrheit

17,90 €

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Requiem. Fortwährende Wandlung

Erstmals verfassen drei AutorInnen ein »Requiem der Sprache«: Ihre Totenmesse vertraut dem Wort, verzichtet gänzlich auf Musik und ist keiner Religion verpflichtet. Bewusst wird außerdem so manch Denkgewohntes infrage gestellt; denn der Tod kennt keine Konfession und keine Überzeugungen. »Requiem – Fortwährende Wandlung« fokussiert primär den Charakter des Veränderlichen allen Lebens – sei es menschlich, tierisch oder pflanzlich. Denn es sind unzählige Wandlungen, die alles Dasein in seiner Gesamtheit prägen, bevor das Sterben als letzte große Wandlung beginnt. Die finale Metamorphose ist jedoch der Tod. Ebenso im Mittelpunkt steht die Frage des Umgangs mit dieser Unausweichlichkeit: Geboren, um zu sterben – will man es auf den Punkt bringen. Darin schwingt jedoch auch implizit die Reflexion des »Wie leben? « mit – wie leben, damit die Zeit der Metamorphose aus unserer Sicht »gut« genannt werden kann, und was hinterlassen wir allem Danach.

 

144 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, mit Lesebändchen, Septime Verlag

Requiem – Fortwährende Wandlung

18,00 €

  • 0,3 kg
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Martiniloben

»Hass ist ein verstohlen schleichendes Gift, das in der Angst wirkt.«

 

Mona will der kalten Anonymität, dem aggressiven Gegeneinander und dem permanenten Stress in der Stadt entfliehen. Sie zieht in ein Dorf an der Landesgrenze, wo sie sich Ruhe und ein solidarisches Miteinander erhofft. Fortan pendelt sie zwischen beiden Lebenswelten und stellt fest, dass diese sich im Innersten ähneln. Das Dorf entpuppt sich als ebensolche Hölle wie die Stadt – nur mit einer anderen Dynamik: Mikrokosmos einer Gesellschaft, deren Klima durch Unsicherheit und Ängste dominiert ist, die einen radikalen Egozentrismus und rechte Tendenzen hervorrufen. Der vermeintlich erstarkte Gemeinschaftssinn äußert sich in manipulativer Sozialkontrolle: Fremdes wird kritisch beäugt, kommentiert und im Zweifel – ausgeschlossen. Als Mona sich für die im Dorf untergebrachten Flüchtlinge einsetzt, erfährt sie Missgunst und Ausgrenzung am eigenen Leib. 

Durch Gerüchte genährt und Hetze geschürt, kippt die Stimmung im Dorf in Übergriffigkeit. Zum Martiniloben, dem Fest des Jahres, dem großen ländlichen Sauf- und Fressgelage, eskaliert die Situation. 

 

504 S., gebunden, Schutzumschlag, Lesebändchen. Septime Verlag

Martiniloben – ein literarischer Thriller über das schleichende Gift des Hasses

24,00 €

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übergrenzen

... führt im hohen Bogen des ›über‹ zu den oft realen - manchmal auch phantastischen, oft surrealen - Grenzen, die unseren Alltag bestimmen: Wir sind Mann oder Frau, jung oder alt, von hier oder von dort - doch was wäre, wenn wir alles sein könnten, wenn es nur an uns läge, diese Denkgrenze zu überschreiten? Wenn die Realität nicht real wäre? Was geschähe, wäre die Sprachgrenze keine Weltgrenze? Wir ›entgrenzen‹ und ›begrenzen‹ doch so gerne, da wird ›ausgegrenzt‹, was stets auch ›eingrenzen‹ bedeutet, wir sind zeitlebens damit beschäftigt, irgendwo irgendwelche Grenzen zu ziehen - was aber, wäre dies von allumfassender Unsinnigkeit und läge in der Grenzenlosigkeit gerade die Freiheit? Ist solches überhaupt denkbar, heutzutage? 

In dieser Anthologie sind künstlerische Arbeiten etablierter LiteratInnen sowie Werke einer neuen Generation von AutorInnen versammelt, welche Genre- und Gattungsbegriffe entgrenzen, die Grenzen als geographisch-reales Phänomen, als Wirtschaftsfaktor, als Lebenserfahrung abbilden und (nicht) hinnehmen wollen.

 

Mit Erzählungen und Essays von:

Corinna Antelmann, Paul Auer, Jaroslav Balvín, Jürgen Bauer, Zdenka Becker, Helwig Brunner, Marlene Danner, Karl-Markus Gauß, Laurentiu Ghita, Lisa Glawischnig, Nora Grohs, Josef Haslinger, Silke Hassler, Silvia Hlavin, Markus Jaroschka, Radek Knapp, Maryam Madanipour, Johannes Milchram, Susanne Muhr, A. J. Rosmondi, Marlen Schachinger, Rebecca Söregi, Angelika Stallhofer, Michael Stavaric, Linda Stift, Anton Thuswaldner, Ilija Trojanow, Georgiana Voicu, Daniel Zipfel 

 

328 S., gebunden, Schutzumschlag, Lesebändchen, inkl. Postkarten (Lost Places), mehrsprachig, Septime Verlag

19,90 €

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Unzeit

Szenen, die „Federico Fellini gefallen hätte[n].“

(Linda Stift, Die Presse)

 

In ihrem neuen Werk legt Marlen Schachinger Erzählungen vor, die von dichter Bilderflut und auffallender Genauigkeit der Sprache durchdrungen sind. Anhand verschiedener Einzelfiguren greift die Autorin wesentliche Themen des 20. und 21. Jahrhunderts auf: Politische Systeme, begrenztes – grenzenloses Europa, Kapitalismus, Neoliberalismus, Sozialismus, die menschliche Gier, der gewollte Rückzug in künstliche Idyllen…

 

 

Marlen Schachingers Figurenrepertoir beginnt bei Theresia, die auf das Sterben wartet: Es ginge doch nicht an, dass der Tod sie vergäße! En passant wird der Bogen von Zwangsarbeitern bis zum Eisernen Vorhang und dessen Entfernung gezogen. Eine Erzählung folgt einer exzellenten, jüdischen Physikerin namens Marietta, deren Arbeiten konfisziert werden, und die auch danach, an ihrem Fluchtort, einer Gesellschaft mehr sein will, als nur a useless burden; lesend folgt man einer HR-Managerin in den Feierabend, nach einem ganz normalen Arbeitstag, bei dem es einzig darum ging, die Produktion zu erhöhen, das Menschenmaterial auszubeuten oder in die Arbeitslosigkeit zu kicken… Bis man Lou und Anna begegnet, zwei Linzer Kellnerinnen, die auf jeweils unterschiedliche Art und Weise versuchen, mit den politischen Umständen des Jetzt fertigzuwerden.

 

 

Marlen Schachingers Erzählungen bilden Zeit ab, stellen die Verhältnisse der Welt dar, welche Realitäten einzelner widerspiegeln. Manchmal zynisch, oft ironisch, sind sie real, ein Abbild der Gegenwart, schlicht: am Puls der Zeit. Die eine Unzeit ist.

 

gebunden, mit Schutzumschlag, 266 S., Otto Müller Verlag

Unzeit – Erzählungen, die von dichter Bilderflut und auffallender Genauigkeit der Sprache durchdrungen sind.

22,00 €

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Albors Asche

Valerian hat sein Zimmer seit 21 Jahren, drei Monaten und sechs Tagen nicht verlassen. Vom Fenster aus beobachtet er, was in Albor vor sich geht, notiert alles akribisch in seiner Chronik. Eines Morgens taucht eine Fremde auf und zieht in die leerstehende Kirche neben Valerian ein. Sie trägt ein auffallend gemustertes Kleid, ihr Haar ist rot und bodenlang. Albors Männer beginnen die Kirche zu belagern, um einen Blick auf die Fremde zu erhaschen. Albors Frauen, denen die erkalteten Ehebetten zu schaffen machen, intrigieren und streuen Gerüchte. In Albor wird Andersartigkeit nicht hoch geschätzt, diese Erfahrung macht Pastora spätestens, als die Schere des Friseurs ihr vor aller Augen das Haar nimmt und das „Komitee zur Aufrechterhaltung der Tugend und Ehrbarkeit“ sich in ihr Leben mischt. In Albor wird auch nicht gemordet, selbst wenn Pastora eines Morgens über eine Leiche stolpert und weitere Tote sich bis zum Fluss hin sammeln. Valerian weiß um die Geschehnisse der Vergangenheit – die Schuld der einen und das Schweigen der anderen. Mit zunehmender Sorge um die Fremde beobachtet er die Veränderungen in Albor, die mit ihrer Ankunft beginnen und ihren Lauf nehmen, unaufhaltsam, denn alles ist in Fluss und man steigt keinesfalls zweimal in den gleichen.

 

264 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Otto Müller Verlag

Albors Asche

22,00 €

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denn ihre Werke folgen ihnen nach

Klug geflunkert, ist halb gewonnen – so lautet der Lebensgrundsatz Mario Kamovs, dessen Karriere als Bestsellerautor auf einem Diebstahl basiert: Die bei einem Verlagseinbruch entwendeten Manuskripte bearbeitete und publizierte er – mit beachtlichem Erfolg – als eigene Werke. Jahrzehnte später wird ihm seine Irreführung zum Verhängnis. Um aller Welt zu beweisen, dass er ein angesehener Schriftsteller ist, trotzdem man ihn immer der Unterhaltungsliteratur zurechnete, nimmt er einen Lehrauftrag für Poetik an einer Universität an. Unter seinen Studierenden befindet sich auch Luca, Sohn einer von ihm bestohlenen Autorin. Bestrebt Luca zu kontrollieren, wird Mario Kamov sein Mentor. Er beginnt eine Beziehung mit Lucas Mutter, schnüffelt in der Wohnung des jungen Mannes und analysiert dessen Werke, um herauszufinden, ob und welche Gefahr ihm drohe. Lucas Mentor zu sein, das stellt sich bald als keine leichte Aufgabe heraus, denn der Jungautor entpuppt sich als „enfant terrible“, erscheint zu Lesungen in Frauenkleidern, Kunstleder-Outfits oder Thomas-Bernhard-Hosen.

Das Katz-und-Maus-Spiel wird in diesem originell konstruierten und spannenden Roman letztlich zu einem Konkurrenzkampf, den nur einer von beiden überleben kann. Allzu gern würde Mario seinen Mentee ins Jenseits befördern; was er jedoch nicht wagt, denn sein ist das Wort, aber nicht die Tat.

 

266 S., gebunden, mit Schutzumschlag, Otto Müller Verlag

denn ihre Werke folgen ihnen nach – ein Katz-und-Maus-Spiel

24,00 €

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Marlen Schachinger – Betty Paoli: Autorinnen über Autorinnen

Betty Paoli gilt nicht nur als bedeutendste österreichische Lyrikerin des 19.Jahrhunderts, sondern auch als erste Journalistin hierzulande. Adalbert Stifter sagte über die Kollegin: »Das Weib ist durch und durch Genie [ ... ]«. Ihr genauer Blick sowie ihre scharfe Zunge waren gefürchtet, ihre kritischen Analysen hatten Einfluss. 

Zum zweihundertsten Geburtstag dieser Kollegin wurde Marlen Schachinger beauftragt eine Festrede zu halten. Vom Schreiben aus Leidenschaft und Notwendigkeit ist die Rede; von einem selbstbestimmten Leben mit einem Zimmer für sich allein und den Gefahren einer biographisierten Lektüre des Werks der Kollegin. Und nicht zuletzt: Von Talenten, welche LiteratInnen heute nicht minder nötig haben, sei es Sprachbewusstsein oder die Fähigkeit Netzwerke aufzubauen.

Die Frage nach Betty Paolis Bedeutsamkeit wechselt im Subtext in den Blick über die Schulter: Wie lesen AutorInnen? Wie begegnen sie dem Werk einer verstorbenen Kollegin? Ein spielerischer Austausch nicht nur über die Literaturszene und das Literarische Feld ist die Folge.

 

160 S., gebunden, Mandelbaum Verlag

Marlen Schachinger – Betty Paoli – Aus der Reihe Autorinnen über Autorinnen

9,90 €

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WIEN. Stadt der Frauen

Wien ist eine Stadt der Frauen; überall in der Donaumetropole begegnen sie einem: Sie umrahmen Portale, zieren Hausfassaden, verkörpern Weisheit und Freiheit, benennen Straßenzüge, Plätze und Kirchen oder werden auch hie und da auf Denkmälern verewigt. Frauen wurden geboren-von und wohnten-in, waren tätig-bei oder flohen-vor, sie gründeten Vereine und Initiativen, kämpften um ihre Rechte in Beruf und Politik und verwirklichten sich in Kunst und Medien.

So prägen längst Verstorbene bis heute unsere Welt. Von den Spuren, die sie hinterlassen, soll hier erzählt werden, indem über den bekannten - weitgehend männlichen - Stadtplan Wiens ein weiterer - weiblicher - gelegt wird, ein Teppich, gewoben aus Erinnerungen und Geschichten, Bildern und Dokumenten. Derart spannt die Autorin ein Frauennetz durch die Straßen und entdeckt ein Stadtbild, dessen Geschichte eine weibliche ist.

Die Reiseführerin erzählt von berühmten und weniger berühmten Frauen: Käthe Leichter, Anna Freud, Fanny von Arnstein, Maria Biljan-Bilger, Tina Blau, Mme d'Ora, Marianne Hainisch, Rosa Jochmann, Stella Kadmon, Lina Loos, Martha Luithlen, Auguste Fickert und Ida Baumann, Marie Christine, Rosa Mayreder, Lise Meitner, Margarete Minor, Elise und Helene Richter, Olly Schwarz, Eugenie Schwarzwald, Olga Wisinger-Florian, Maria Theresia und vielen anderen mehr.

Marlen Schachinger porträtiert sie alle mit Augenzwinkern, versetzt biographische Daten mit Literaturzitaten oder Textdokumenten aus Zeitschriften und mit Auszügen aus Briefwechsel, viele davon bislang unveröffentlicht. Neben einer anregenden Lektüre lädt "Wien. Stadt der Frauen" auch zum Mit- und Selbst-Entdecken ein.

Nach einer allgemeinen Einführung folgen 23 exemplarische Bezirksdarstellungen, auf deren Übersichtskarten die Frauen-Orte optisch herausgehoben werden. Ein anschließender Rundgang durch den ersten Bezirk zeichnet mit über 90 Frauenportraits das Bild eines weiblichen Wien. Im Nachwort wird zuletzt noch auf die administrativen Bedingungen zur Anbringung von Würdigungstafeln eingegangen, denn selbst das Gedenken wird frau nicht leicht gemacht.

 

Englische Broschur, 240 S., Promedia Verlag

Wien. Stadt der Frauen. Eine Reiseführerin.

19,90 €

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Hertha Firnberg

Hertha Firnberg hat das Österreich der Nachkriegszeit mitgeprägt. Zum 100. Geburtstag erscheint ihre Biographie im September 2009. 

Als Vorsitzende des Bundesfrauenkomitees und erste sozialistische Ministerin wählte sie sich ihr Ressort selbstbewusst: Keines, dem man das Schildchen typisch-weiblich umhängen konnte, sollte es sein, sondern Wissenschaft und Forschung, diesem Ministerium wollte sie vorstehen. Durch ihre bildungspolitischen Ansätze hat Hertha Firnberg die Universitäten nachhaltig geprägt, durch ihre frauenpolitischen Ansichten ihre Zeit mitbestimmt. 

Wer sich mit Hertha Firnbergs Leben vor 1970 befasst, findet sich bald in einem Geflecht aus Gerüchten, Vermutungen und Halbwahrheiten wieder. Dieses Dickicht zu entwirren wird einerseits durch mangelnde Aktenlage aufgrund zweier Weltkriege, andererseits durch Hertha Firnbergs - auch innerfamiliäre - Verschwiegenheit über viele Teilbereiche ihres Lebens erschwert. 

Diese Biographie gründet sich auf Dokumenten ebenso wie auf persönlichen Berichten. Marlen Schachinger zeichnet ein detailliertes Bild dieser Politikerin, folgt ihren Spuren und den Erinnerungen ihrer ZeitgenossInnen und MitkämpferInnen. »Was wir in der nächsten Zeit machen müssen, das ist keine Politik der kleinen Schritte und der kleinen Wünsche und der kleinen Kompromisse, sondern das ist der weite Horizont einer neuen Gesellschaftsordnung, in der Frauen die ihnen zukommende Rolle spielen müssen.« (Hertha Firnberg, Frauenkonferenz 1968)

 

Im Vorwort zur Biographie, verfasst von Bundespräsident Heinz Fischer, würdigt dieser Hertha Firnberg als »...selbstbewusste, kluge und energische Frau mit weitgespannten Interessen.« Und sagt weiters über sie: »Ich glaube, sie hat Schwierigkeiten geliebt und ihre Freude an schwierigen Aufgaben wurde nur übertroffen von der Begeisterung über gelungene Lösungen.« 

 

222 S., gebunden, mit einem Vorwort des ehemaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer. Mandelbaum Verlag

Hertha Firnberg – eine Biographie

17,80 €

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Female Science Faction Reloaded

Die 1968 verstorbene österreichische Physikerin Lise Meitner stand Patin für den gleichnamigen, 1994 gegründeten Literaturpreis, der Autorinnen die Möglichkeit bietet, abseits der gängigen Klischees das Verhältnis von Frauen und Technik neu zu denken. Der Lise Meitner-Literaturpreis bietet Raum für besonders hellhörige, spitzfindige, provokante und weitsichtige Perspektiven auf das Thema Geschlecht in Naturwissenschaft und Technik.

 

Der nun vorliegende Sammelband beinhaltet die 2003, 2005 und 2007 ausgezeichneten Arbeiten sowie weitere zwölf Texte von österreichischen, deutschen und Schweizer Autorinnen (Augustin-Huber Anita, Beisiegel Anja, Brauner Christine, Curtius Mechthild E., Diehl Christina, Hager Elisabeth R., Krüger-Sklenicka Ilse, Mandelartz Lisa, Mitterbacher Doris, Nekolny Carina, Öllinger Petra, Rotenburg Uta, Schachinger Marlen, Unterholzner Angelika, Vasik Monika).

 

Die Autorinnen bedienten sich der unterschiedlichsten Genres. Es finden sich in diesem Band unter anderem historische Biografien, Science-Fiction, aber auch Geschichten, die Elemente aus Krimis oder Thrillern mit utopischen Ansätzen verweben, sprachexperimentelle Texte ebenso wie erfrischend humorvolle Erzählungen. Die Texte queren stereotype Eindimensionalität und fördern so den kritischen Diskurs über geschlechtsspezifische Zusammenhänge in den Naturwissenschaften und in der Technik.

 

Die Herausgeberinnen

Karin Ballauff, geboren 1962, studierte Romanistik, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Berlin, Rouen und Münster. Deutschlehrerin in Nizza und Paris. Von 1996 bis 2007 Verlegerin und Herausgeberin im Milena Verlag/ Wien. Derzeit als freiberufliche Lektorin tätig.

 

Helga Gartner, geboren 1972, gründete 1994 mit El Awadalla anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Frauenreferates der HochschülerInnenschaft an der Technischen Universität Wien den Lise Meitner-Literaturpreis. Sie arbeitet derzeit mit einem Doc-team Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an ihrer Dissertation. Im Promedia Verlag ist von ihr als Co-Herausgeberin erschienen: Female Science Faction. Ausgewähltes vom Lise Meitner Literaturpreis (Wien, 2001).

 

Roswitha Hofmann, geboren 1966, studierte Soziologie und Kommunikationswissenschaften und promovierte im Bereich Wissenschaftsforschung an der Universität Wien. Sie ist seit 2002 an der Abteilung Gender und Diversitätsmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien beschäftigt. Ihre Arbeitsgebiete sind Wissens- und Kompetenzentwicklung in Organisationen unter Diversitätsperspektive, feministische Theorien sowie Nachhaltigkeitsforschung.

 

Doris Nußbaumer, geboren 1973 in Gmunden/ Oberösterreich, lebt in Wien als Schriftstellerin und Schreibpädagogin.1997 Lise-Meitner Literaturpreis. Schreibt Lyrik und Prosa, beides auch im Dialekt. Vizepräsidentin der "Österreichische DialektautorInnen". Sie unterrichtet "Kreatives Schreiben" nach der Methode der Wiener Schreibpädagogik.

 

208 S., broschiert, Promedia Verlag

Female Sience Faction Reloaded – Anthologie

15,90 €

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Werdegang. Varianten der Aus- und Weiterbildung von Autor/innen

Werdegang geht der Frage nach, inwiefern sich die berufliche Etablierung von Literat/innen im Laufe der vergangenen einhundert Jahre verändert hat. Durch Schreibstudiengänge an verschiedenen Instituten im deutschsprachigen Raum wurde der autodidaktische Weg auch hierzulande in Frage gestellt. Ist er nach wie vor dennoch nicht nur denkbar, sondern realistisch und wie sah bzw. sieht er aus? Wie gestaltet sich die Lehre an verschiedenen Instituten, die Schreibstudien- oder Lehrgänge anbieten, und wie veränderte sie sich? Prägte die Etablierung von Schreibstudiengängen die literarische Szene im deutschsprachigen Raum mit oder sind andere Mechanismen – wie z.B. das Aufkommen des E-Books – relevantere Entwicklungen? Auf Basis zahlreicher Interviews und Fragebögen wurde versucht, in einem Feld, in dem es bislang keine vergleichende Analyse gab, Material zu generieren, um Fragestellungen in diesem Bereich der Literaturwissenschaft zu ermöglichen. Die Ausgangsthese, die Frage nach einer Analogie der Lernprozesse von Autodidakt/innen und Studierenden, konnte weitestgehend bestätigt werden. Hinsichtlich der Etablierung von Netzwerken sowie der Bekanntheit im literarischen Feld differieren jedoch Effizienz und Möglichkeiten. 

 

577 S., broschiert, Peter Lang Verlag

Werdegang. Varianten der Aus- und Weiterbildung von Autor/innen

106,20 €

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