Marlen Schachinger wurde im Dezember 1970 frühzeitig und während eines Schneesturms im Innviertel geboren; wohlgemerkt: der österreichischen Variante desselbigen, und wie alles kommt auch so ein Schneesturm hierzulande ein bisschen gemütlicher, ein bisserl lahmer daher als anderswo. Und weil Marlen Schachinger ist, wer sie ist, beobachtet sie, was vor sich geht, und erzählt, liest, liebt und lebt auf ihre Art: nachsinnend, wissbegierig, oft obsessiv und durchaus auch ab und an ungeduldig.

Kurzbiographie

Geb. 1970 im Innviertel, in OÖ, lebt und arbeitet sie als freiberufliche Literatin in Niederösterreich; zahlreiche Literaturpreise und -stipendien – zuletzt für 2021 ausgewählt als Stadtschreiberin in Magdeburg, Deutschland; 2019 Stadtschreiberin in Wels, Seume Literaturpreis, Grimma, Deutschland; 2018 Writer in Residence in Pristina, Kosovo; 2016 Würdigungspreis des Landes NÖ sowie das Jubiläumsstipendium der LiterarMechana; publiziert Prosa, Lyrik und Essays.

 

Zuletzt »Fragmente: Die Zeit danach«, »Kosovarische Korrekturen« (Reiseerzählung, Promedia Verlag 2019), »Requiem« (Eine Totenmesse, Septime Verlag, 2018), Martiniloben« (Roman, Septime Verlag, 2016), »Unzeit« (Erzählungen, Otto Müller Verlag, 2016), »Albors Asche« (Roman, Otto Müller Verlag, 2015), »denn ihre Werke folgen ihnen nach« (Roman, Otto Müller Verlag, 2013), »¡Leben!« (Faction-Roman, Leykam Verlag, 2013) sowie die literarisch-analytische Begegnung »Marlen Schachinger & Betty Paoli. Autorinnen feiern Autorinnen« (Mandelbaum, 2016) und das Fachbuch »Werdegang« (Peter Lang Verlag, 2014). Herausgabe mehrerer Anthologien, zuletzt »übergrenzen« (Septime Verlag, 2015). 

2020 drehte sie den 90-minütigen Dokumentarfilm »Arbeit statt Almosen« (Regie & Schnitt) über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Literat*innen in Österreich.

 

 

Zudem Künstlerische Leitung des Instituts für Narrative Kunst Niederösterreich, Dozentin ebenda sowie fallweise an der Universität Wien/Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft (Fachbereich: Literarisches Schreiben). 

 

Mit Norbert Trawöger, Festival der Regionen 2017
Mit Norbert Trawöger, Festival der Regionen 2017

Eigenständige Publikationen

2019: »Kosovarische Korrekturen« (Promedia Verlag)

2018: »Requiem« (Septime Verlag)

2016: »Martiniloben« (Septime Verlag)

»Unzeit. Erzählungen« (Otto Müller Verlag)

2015: »Albors Asche« (Otto Müller Verlag)

»Autorinnen feiern Autorinnen. Marlen Schachinger über Betty Paoli« (Mandelbaum Verlag)

2014: »Werdegang.« (Peter Lang Verlag)

2013: »Denn ihre Werke folgen ihnen nach« (Otto Müller Verlag)

»¡LEBEN!« (Leykam Verlag)

2009: »Hertha Firnberg. Eine Biographie« (Mandelbaum Verlag) 

2008: »Nur du.Allein« (Kitab Verlag) 

2006: »Wien. Stadt der Frauen. Eine Reiseführerin« (Promedia Verlag) 

          »Ich, Carmen. Erzählung« (Verlag der Apfel) 

2005: »der unschuld verlust«, Krimi. (Orlanda) 

2004: »Störung. Kurzgeschichten« (Edition Pangloss) 

2000: »morgen, vielleicht«, Roman. (Edition die Donau hinunter)

 

Literaturpreise, Stipendien …

2019: Welser Stadtschreiberin,

Seume-Literaturpreis für »Kosovarische Korrekturen«

2018: Writer in Residence, Pristina, Kosovo

2016: Jubiläumsstipendium der LiterarMechana

           Nominiert für den Literaturpreis Wartholz 2016

           NÖ Landeskulturpreis – Anerkennungspreis

2015: Aufenthaltsstipendium Krumlov / Land OÖ 

Nominiert für den Literaturpreis Wartholz 2015

Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern (D)

2014: Floriana 2014 / OÖ. Literaturförderpreis  

2013: Forschungsstipendium, MA 7

2012: Leistungsstipendium, Universität Wien

2011: Wiener Autor[Inn]enstipendium

2010: Wissenschafts- und Forschungsstipendium, Stadt Wien

          Forschungsstipendium der Universität Wien

2009: Preis des Theodor Körner Fonds für »Hertha Firnberg. Eine Biographie« 

2007: Aufenthaltsstipendium Gmunden

          Preis des Theodor Körner Fonds für »¡Leben!« (Roman)

          Lise Meitner Literaturpreis für »Und Marietta« 

          Stipendium des Bundesministeriums für Frauen

2006: Wissenschafts- und Forschungsstipendium, Stadt Wien

          Aufenthaltsstipendium Paliano / Rom, Italien

          Honorable Mention der drehbuchwerkstatt Salzburg für »Wir leben noch«

2005:  Drehbuchstipendium des bmuk für »Wir leben noch«

2004: Mira-Lobe-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur

2003: Netzine-Preis 2003 für Kurz-Kurzgeschichten für »Nachts im Engländer«

Stipendium des Klagenfurter Literaturkurses

2002: Talentförderungsprämie OÖ für »Ich, Carmen«

1999: Preisträgerin des Poetry Slams  (Wien, Schikaneder): »Puppengarten«

Querfunk – Hörspielpreis, Karlsruhe für »Die Wohngemeinschaft«

Seit 1998: Arbeitsstipendien des Bundes, Reisestipendien des Bundes

 

Verstreutes – eine Auswahl

Essays (zuletzt / Auswahl)

2020: Sehr literarisch, leider (Die Presse, Spectrum)

2019:  Literarische Mischpoche (Die Presse, Spectrum)

Öffentliche Bücherschränke in Pampa und Dorf oder die Liebe zur Literatur (Die 

Presse, Spectrum)

Ausschau nach einem Meer. (Die Presse, Spectrum, 17.11.2018)

Zur Literatur: H.M. Enzensberger, A. Winkler, F. Cantú … (Die Presse, Spectrum)

2016: Intento de anamnesis. (Quimera. Revista de Literatura, N° 388, März 2016, S. 11–13.) 

2015: »Gendern – ist noch das kleinste Problem« (Die Presse, August 2015)

»Flucht in die Verantwortungslosigkeit« (www.inteligon.at, September 2015)

»Versuch einer Anamnese« (Spanisch/Deutsch, Quimera, Dezember 2015)

2014: »Leben mit Marcel Proust«. In: Literatur & Kritik. November 2014.

 

 

In Anthologien (zuletzt)

2020: Herausgabe der Anthologie »Fragmente: Die Zeit danach« als Buch und Hörbuch

2018: Forum Land: Spuren. Guirlande d'amour (Textausschnitt)

2015: Herausgabe der Anthologie »übergrenzen« (Septime Verlag)

2012: Herausgabe der Anthologie »Brüchige Welten« (Edition Atelier) 

2011: Herausgabe der Anthologie »Identitäten« (Edition Atelier) 

 

 

In Zeitschriften (zuletzt /Auswahl)

2019: »-908 Nächte« (Textausschnitt, »Gute Ru_h«) In: Reibeisen 2019.

2018: »Curt« (Textausschnitt, »Gute Ru_h«) In: Facetten 2018

Wie Max es sah.(Textausschnitt, »Vakant«) In: Rampe 4/18.

2017: Maria Theresia (Ausstellung des Österreichischen Kulturforums Bratislava),

Wir. (Textausschnitt, »Vakant«) In: Salz 

2015: 99: »Der Tod? Steht niemandem gut« (Textausschnitt)

2014: Lichtungen: »Eselsohren/Totenlied«

 Rampe: Fadenkreuz

2013: Lichtungen: »Leben!« (Textausschnitt)

 

 

 

Studium

WS 2008/09 – WS 2011/2: Doktoratsstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft. Dissertationsthema: »Werdegang. AutorInnen zwischen autodidaktischer und institutioneller Ausbildung.« Abschluss mit Auszeichnung. 

1989 – 96: Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften, Germanistik, Französisch sowie Ästhetik an der Universität Wien; Diplomarbeitsthema: Simone de Beauvoir.

Magisterium: Am 3.12.1996