Lektüren · 17. Juni 2021
Lest Lyrik! Nein, lest diese Lyrik: »Die Leere der Vase« von Galal Alahmadi
Der zweisprachige Band, ins Deutsche übersetzt von Leila Chammaa und Günther Orth, versammelt 50 Gedichte, von denen manche eher den Charakter einer Miniatur aufweisen. Diesen Lyrikband, diese Entdeckung sollten Sie lesen! Unbedingt! (Ja, ich weiß, ich wiederhole mich …)
Magdeburg · 09. Juni 2021
V Von vereinten Kochtöpfen und dem Wissen, dass wir alle voneinander lernen
Von den Bezügen zwischen Magdeburg und heimatlichem Oberösterreich, von einer ›wunderbaren Großmutter‹ und der Schwierigkeit einer gemeinsamen Sprache.
Magdeburg · 16. Mai 2021
IV Von Elefanten, Teufeln und dem grellen C: Oder bis es zur Resonanzkatastrophe kommt!
Vom Umgang, der umgeht.
Magdeburg · 25. April 2021
III Was heilig ist
Weshalb Kunst heilig ist oder über die Freiheit des Denkens und der Kunst!
Zeitgenössische Literatur · 11. April 2021
Aufbrechen, weil einen die Welt berührt
Das Leben war noch nie so wie es sein sollte. Sondern immer frappierend und turbulent. Diese Erfahrung macht auch die 57-jährige Surie, als ihr die Ärztin mitteilt, sie sei schwanger. In ihrem Alter? Geht ja gar nicht, findet die Welt. Geht schon, findet das Leben. Ein berührender Roman über Frausein, eingebunden in eine jüdisch-orthodoxe Gemeinschaft.
Magdeburg · 03. April 2021
II ›Schatzi‹, ich bin in Magdeburg
Von Magdeburger ›jungen Frauen‹ mit Rücken, dem Elstar – König der Äpfel – und den Ostereiern der Sprache.
Lektüren · 02. April 2021
»Gott will mich nicht« Oder: Die Erfahrung der Daseinserschöpfung.
Die deutschsprachige Übersetzung der »Inverventions 2020« des französischen Autors Michel Houellebecq mit dem Titel »Ein bisschen schlechter« ist nicht mit der französischen, weitaus umfangreicheren Originalausgabe identisch. Jene enthält obendrein die Aussage, dass es keinen 4. intervenierenden Band geben wird. Aber die Hintertür ließ sich Houellebecq ohnedies sperrangelweit offen: Falls eine »ernsthafte moralische Dringlichkeit« bestehe, werde er erneut das Wort ergreifen. So soll es sein!
Magdeburg · 14. März 2021
Ankunft in der Dunkelheit. Für jemanden, der sich überwiegend an jenen Geschichten orientiert, die visuelle Merkmale erzählen, kann das durchaus zu Desorientierung führen. Ich hänge während der ersten Tage irgendwo in der Luft; schwebe zwischen Magdeburg, dem niederösterreichischen Kleinbaumgarten und Wien, der Stadt, in der meine erwachsenen drei ›Kinder‹ mit ihren Partner*innen leben. Um die Quarantäne-Tage produktiv zu nutzen und nicht in der Einsamkeit einer fremden Wohnung zu...
Lektüren · 04. März 2021
Von pinken Koffern und vier Büchern
Vier Bücher, die sich mit dem Grauen des Krieges beschäftigen und die Aus- sowie Nachwirkungen auf die Psyche thematisieren. Eine Empfehlung für Abbouds wundervolle Lyrik, van Iperens akribische Recherche, die mit der Mär vom ›willigen, jüdischen Opferlamm‹ hoffentlich endgültig aufräumt, für Schulteisz Sonderling namens Wense, Dilettant in allem, und Laszlos Auseinandersetzung mit Erinnerung und dem Grauen der Konzentrationslager. Eine Entdeckungsreise – bevor die reale Reise begann …
Literatur & Poetik · 27. Dezember 2020
Eine implizite Notiz zum baldigen Jahresende.
Oder: Wie man sich erfolgreich dagegen verwehrt, Schloss Gripsholm gemäß Vorgaben zu besichtigen. (Und das nach wahren Begebenheiten.) Ein (beinahe) imaginärer Briefwechsel mit den besten Wünschen für 2021!

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