Magdeburg · 25. April 2021
III Was heilig ist
Weshalb Kunst heilig ist oder über die Freiheit des Denkens und der Kunst!
Zeitgenössische Literatur · 11. April 2021
Aufbrechen, weil einen die Welt berührt
Das Leben war noch nie so wie es sein sollte. Sondern immer frappierend und turbulent. Diese Erfahrung macht auch die 57-jährige Surie, als ihr die Ärztin mitteilt, sie sei schwanger. In ihrem Alter? Geht ja gar nicht, findet die Welt. Geht schon, findet das Leben. Ein berührender Roman über Frausein, eingebunden in eine jüdisch-orthodoxe Gemeinschaft.
Magdeburg · 03. April 2021
II ›Schatzi‹, ich bin in Magdeburg
Von Magdeburger ›jungen Frauen‹ mit Rücken, dem Elstar – König der Äpfel – und den Ostereiern der Sprache.
Lektüren · 02. April 2021
»Gott will mich nicht« Oder: Die Erfahrung der Daseinserschöpfung.
Die deutschsprachige Übersetzung der »Inverventions 2020« des französischen Autors Michel Houellebecq mit dem Titel »Ein bisschen schlechter« ist nicht mit der französischen, weitaus umfangreicheren Originalausgabe identisch. Jene enthält obendrein die Aussage, dass es keinen 4. intervenierenden Band geben wird. Aber die Hintertür ließ sich Houellebecq ohnedies sperrangelweit offen: Falls eine »ernsthafte moralische Dringlichkeit« bestehe, werde er erneut das Wort ergreifen. So soll es sein!
Magdeburg · 14. März 2021
Ankunft in der Dunkelheit. Für jemanden, der sich überwiegend an jenen Geschichten orientiert, die visuelle Merkmale erzählen, kann das durchaus zu Desorientierung führen. Ich hänge während der ersten Tage irgendwo in der Luft; schwebe zwischen Magdeburg, dem niederösterreichischen Kleinbaumgarten und Wien, der Stadt, in der meine erwachsenen drei ›Kinder‹ mit ihren Partner*innen leben. Um die Quarantäne-Tage produktiv zu nutzen und nicht in der Einsamkeit einer fremden Wohnung zu...
Lektüren · 04. März 2021
Von pinken Koffern und vier Büchern
Vier Bücher, die sich mit dem Grauen des Krieges beschäftigen und die Aus- sowie Nachwirkungen auf die Psyche thematisieren. Eine Empfehlung für Abbouds wundervolle Lyrik, van Iperens akribische Recherche, die mit der Mär vom ›willigen, jüdischen Opferlamm‹ hoffentlich endgültig aufräumt, für Schulteisz Sonderling namens Wense, Dilettant in allem, und Laszlos Auseinandersetzung mit Erinnerung und dem Grauen der Konzentrationslager. Eine Entdeckungsreise – bevor die reale Reise begann …
Literatur & Poetik · 27. Dezember 2020
Eine implizite Notiz zum baldigen Jahresende.
Oder: Wie man sich erfolgreich dagegen verwehrt, Schloss Gripsholm gemäß Vorgaben zu besichtigen. (Und das nach wahren Begebenheiten.) Ein (beinahe) imaginärer Briefwechsel mit den besten Wünschen für 2021!
Klassiker der Weltliteratur · 19. November 2020
Im Dialog mit Antje Rávik Strubel über dringend nötige Orgien und den Rausch. Oder ein Zimmer für sich allein.
Als ich erfuhr, dass die von mir sehr geschätzte Kollegin Antje Rávik Strubel an einer Neuübersetzung von Virginia Woolfs »Ein Zimmer für sich allein« arbeitet, stellte ich ihr zu dieser Initiative manch neugierige Frage, die sie mir freundlicherweise erstaunlich umfangreich beantwortete. Ein Dialog der Autorinnen über das Übersetzen, das Schreiben, die Politik in der Literatur und die neue Lust am Eintauchen.
Literatur & Poetik · 01. Oktober 2020
Wenn Autor*innen hip & ›Berlin‹ sein müssen, der zukünftigen Leser*innen ›ästhetische Bildung‹ verloren erscheint: Wider die kleingeistige Mutlosigkeit in einer Branche oder die suizidale Veranstaltung, bedeutsame Literatur zu schaffen und finanziellen Erfolg zu wollen: klüger wäre es, zu kämpfen & zu hoffen! Denn Literatur kann Welt transzendieren & das ist noch immer ein bedeutsames Angebot. Insbesondere gegenwärtig: Man hat wieder Lust auf Ernsthaftigkeit!
Literatur & Poetik · 01. Oktober 2020
Gegenwärtig leben wir in einer Zeit des Wandels. Um durch eine endende in eine neue Zeit aufzubrechen, sind wir mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Ein Gespräch mit den Verleger*innen Jürgen Volk von »duotincta«, Christian Ruzicska und Joachim von Zepelin »Secession Verlag für Literatur«, Alexander Wewerka »Alexander Verlag«, Mona Müry »Müry & Salzmann« und Heinrich von Berenberg »Berenberg Verlag« über Kommerzwahn & sein Todesurteil für die Kunst, engagierte Buchhändler*innen & das Fragment.

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