Magdeburg · 20. Juli 2021
VII Es ist nicht das Ende, nicht einmal der Anfang vom Ende – aber vielleicht das Ende des Anfangens bald
Über eine Lesereise nach Brüssel, von der es neben dem Nachdenken über Literatur und Regierungen, die sie nach wie vor gerne verbieten, noch so manch anderes zu erzählen gibt. Nicht nur der Überschwemmungen wegen. Oder wie komme ich zeitgerecht nach Magdeburg, um die Veranstaltung vor der Grünen Zitadelle abzuhalten und die Kolleg*innen nicht hängenzulassen?
Genreliteratur · 08. Juli 2021
Sommerlesetipp für Freunde der Fantasy, für nicht-knochenstarre Erwachsene und wagemutige Teenager
Kann ein Manuskript zu gut sein, um erscheinen zu dürfen? Ja, findet Walter Moers, ja, stimme ich seinem augenzwinkernden Spott zu!
Magdeburg · 27. Juni 2021
Wer als Stadtschreiberin mit einem Lockdown konfrontiert ist, kann durchaus auch mit Skulpturen zu sprechen beginnen – vor allem in einer Stadt wie Magdeburg, wo diese allerorts im öffentlichen Raum zu finden sind. Hieraus entstanden 12 Miniaturen, die auch zu einem Rundgang durch die innere Stadt einladen wollen, virtuell, real. Oder akustisch – in den Toninstallationen am Moritzplatz, eine künstlerische Intervention des Moritzhofs. Ebenda liegen auch die signierten Originale zur Entnahme auf!
Lektüren · 17. Juni 2021
Lest Lyrik! Nein, lest diese Lyrik: »Die Leere der Vase« von Galal Alahmadi
Der zweisprachige Band, ins Deutsche übersetzt von Leila Chammaa und Günther Orth, versammelt 50 Gedichte, von denen manche eher den Charakter einer Miniatur aufweisen. Diesen Lyrikband, diese Entdeckung sollten Sie lesen! Unbedingt! (Ja, ich weiß, ich wiederhole mich …)
Magdeburg · 09. Juni 2021
V Von vereinten Kochtöpfen und dem Wissen, dass wir alle voneinander lernen
Von den Bezügen zwischen Magdeburg und heimatlichem Oberösterreich, von einer ›wunderbaren Großmutter‹ und der Schwierigkeit einer gemeinsamen Sprache.
Magdeburg · 16. Mai 2021
IV Von Elefanten, Teufeln und dem grellen C: Oder bis es zur Resonanzkatastrophe kommt!
Vom Umgang, der umgeht.
Magdeburg · 25. April 2021
III Was heilig ist
Weshalb Kunst heilig ist oder über die Freiheit des Denkens und der Kunst!
Zeitgenössische Literatur · 11. April 2021
Aufbrechen, weil einen die Welt berührt
Das Leben war noch nie so wie es sein sollte. Sondern immer frappierend und turbulent. Diese Erfahrung macht auch die 57-jährige Surie, als ihr die Ärztin mitteilt, sie sei schwanger. In ihrem Alter? Geht ja gar nicht, findet die Welt. Geht schon, findet das Leben. Ein berührender Roman über Frausein, eingebunden in eine jüdisch-orthodoxe Gemeinschaft.
Magdeburg · 03. April 2021
II ›Schatzi‹, ich bin in Magdeburg
Von Magdeburger ›jungen Frauen‹ mit Rücken, dem Elstar – König der Äpfel – und den Ostereiern der Sprache.
Lektüren · 02. April 2021
»Gott will mich nicht« Oder: Die Erfahrung der Daseinserschöpfung.
Die deutschsprachige Übersetzung der »Inverventions 2020« des französischen Autors Michel Houellebecq mit dem Titel »Ein bisschen schlechter« ist nicht mit der französischen, weitaus umfangreicheren Originalausgabe identisch. Jene enthält obendrein die Aussage, dass es keinen 4. intervenierenden Band geben wird. Aber die Hintertür ließ sich Houellebecq ohnedies sperrangelweit offen: Falls eine »ernsthafte moralische Dringlichkeit« bestehe, werde er erneut das Wort ergreifen. So soll es sein!

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