Literatur & Poetik

Literatur & Poetik · 09. März 2020
»Literatur & Feminismus«, das eine ist überlebensnotwendig, das andere trägt seine Geschichte in sich, wie eine alte Krummkrücke, deren Tocktock selten nur noch über Steinböden klingt, gerne ungehört verhallt, denn notieren lässt sich vieles, die Geduld der Schrift ist seit Jahrhunderten bekannt.
Literatur & Poetik · 06. Februar 2020
Brandaktuell sind die Fragestellungen und Denkansätze, mit denen sich die Frühromantiker*innen beschäftigten. Als Form der Darstellung wählten sie sich Essay und Fragment. Essays dominieren gegenwärtig internationale Verlagsprogramme, denn – wie auch das Fragment – spiegelt diese Form das Nachsinnen als Gegenpol unserer gegenwärtigen Zerrissenheit: an unzähligen Orten zeitgleich zu sein und zu wirken, in unserer Arbeitswelt, in unseren Lebensentwürfen …
Literatur & Poetik · 09. Oktober 2019
Man nehme sich selbst und positioniere sich in der Auslage einer Buchhandlung, um allen zu sagen: »Seht her! Ich bin da! Und ich arbeite für euch.« Und warte, was alsdann geschieht, während man wie gewohnt werkt …
Literatur & Poetik · 24. September 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen hier im Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 09. September 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen hier im Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 27. August 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen hier im Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 13. August 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen im Blog-Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 02. Mai 2018
Was wollen LeserInnen lesen – diese Frage scheint mittlerweile dominanter geworden zu sein als diejenige nach der Beschaffenheit der Literatur. Wir sind von Jean-Paul Sartre zu Verkaufslisten galoppiert und scheinen das auch noch gut zu finden. Was aber bleibt dabei auf der Strecke, und wohin führt uns der ›feel good‹-Roman?
Literatur & Poetik · 04. April 2018
Ein Einspruchsgrund gegen den Nobelpreis war dieser Roman, der Literaturgeschichte schrieb. Thomas Manns »Zauberberg« ist die bis heute faszinierende Darstellung einer Epoche, ein Zeitroman im doppelten Sinn, angesiedelt im geschlossenen Raum eines Lungensanatoriums, am Vorabend des ersten Weltkriegs. Was über das eingesetzte Strukturmittel ›Zeit‹ in der Verwobenheit des umfassenden Romans hinaus noch auffällt, ist Thomas Manns Vorliebe für codierte Sprache, implizite Hinweise auf Sexualität …
Literatur & Poetik · 05. Februar 2018
Oder: Weshalb man sich mancher Werke bloß mit dem Adjektiv ›nett‹ erinnert, während James Joyce, Thomas Mann und Virginia Woolf im Gedächtnis bleiben Sie sind mal wieder en vogue, die Herren, die schreiben wollen, meist nicht können oder zumindest kein Ende ihrer Erzählungen finden; sie tummeln und lümmeln sich auf der Kinoleinwand und in Buchseiten. Besonders der amerikanische Film entdeckte in diesem Jahrzehnt erneut den Literaten als Figur, die ordnungsgemäß dramatisch mit sich...

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