Literatur & Poetik

Literatur & Poetik · 16. Juni 2019
Was tun, wenn Verlage den ›wiederholbaren Erfolg‹ nach Kochrezept suchen – selbst wenn danach alles zum Einheitsbrei verkommt … Was tun angesichts dieses Ausdrucks an Phantasielosigkeit? Nichts gegen Sparmaßnahmen, doch bitte mit Reflexion und Bedacht - denn wer an der Qualität spart, gräbt am eigenen Grab … (Teil 3 // Teil 4 folgt am 23.06.2019)
Literatur & Poetik · 09. Juni 2019
Die Umsätze sinken im Bereich der Unterhaltungsliteratur. Netflix & Co hinterlassen ihre Spuren. Und dabei schreibt doch alle Welt … Was aber bedeutet dies für die Literat*innen, die sich als Künstler*innen definieren? Sie sehnen sich nach Verlagen, die sich über komplexe und durchdachte Strukturen, Sprache als Stilmittel und über relevante Inhalte wagen – und nicht Manuskripte einzig nach ihrer Erfolgsgarantie und ihrem ›Scheißcontent‹ beurteilen … (Teil 2 // Teil 3 folgt am 16.06.2019)
Literatur & Poetik · 03. Juni 2019
Wer die Literarische Landschaft genau beobachtet – nicht bloß bei und um die Buchmessen –, nahm Besorgnis erregende Veränderungen im Literarischen Feld wahr. Buchhändler*innen schließen, Verlage melden Konkurs an – und die Literat*innen? Munkeln, es werden Köpfe rollen … (Teil 1 // Teil 2 folgt am 09.06.2019)
Literatur & Poetik · 24. September 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen hier im Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 09. September 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen hier im Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 27. August 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen hier im Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 13. August 2018
Wir, die Lehrenden des Instituts für Narrative Kunst, haben uns den page 99 test von Ford Madox Ford zum Vorbild genommen, um zu zeigen, wie Literat*innen lesen und gerade auch in Seminaren zum Literarischen Schreiben mit Referenztexten arbeiten. Im Gegensatz zu Ford Maddox Ford wählten wir uns die Seite 33 und spannen im Blog-Intro außerdem einen knappen Bogen auf das Gesamtwerk … Ein Urteil über die literarische Qualität ist uns nicht primäres Anliegen, sondern der Lernakt aus der Lektüre …
Literatur & Poetik · 02. Mai 2018
Was wollen LeserInnen lesen – diese Frage scheint mittlerweile dominanter geworden zu sein als diejenige nach der Beschaffenheit der Literatur. Wir sind von Jean-Paul Sartre zu Verkaufslisten galoppiert und scheinen das auch noch gut zu finden. Was aber bleibt dabei auf der Strecke, und wohin führt uns der ›feel good‹-Roman?
Literatur & Poetik · 04. April 2018
Ein Einspruchsgrund gegen den Nobelpreis war dieser Roman, der Literaturgeschichte schrieb. Thomas Manns »Zauberberg« ist die bis heute faszinierende Darstellung einer Epoche, ein Zeitroman im doppelten Sinn, angesiedelt im geschlossenen Raum eines Lungensanatoriums, am Vorabend des ersten Weltkriegs. Was über das eingesetzte Strukturmittel ›Zeit‹ in der Verwobenheit des umfassenden Romans hinaus noch auffällt, ist Thomas Manns Vorliebe für codierte Sprache, implizite Hinweise auf Sexualität …
Literatur & Poetik · 05. Februar 2018
Oder: Weshalb man sich mancher Werke bloß mit dem Adjektiv ›nett‹ erinnert, während James Joyce, Thomas Mann und Virginia Woolf im Gedächtnis bleiben Sie sind mal wieder en vogue, die Herren, die schreiben wollen, meist nicht können oder zumindest kein Ende ihrer Erzählungen finden; sie tummeln und lümmeln sich auf der Kinoleinwand und in Buchseiten. Besonders der amerikanische Film entdeckte in diesem Jahrzehnt erneut den Literaten als Figur, die ordnungsgemäß dramatisch mit sich...

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