Klassiker der Weltliteratur

Klassiker der Weltliteratur · 08. Mai 2020
Bram Stoker, 1847 in der Nähe von Dublin geboren, schrieb nebenberuflich Schundromane, wenn seine Arbeit als Manager des »Lyceum Theater« erledigt war; angeblich ausschließlich zur eigenen Entspannung, zum persönlichen Amüsement. Doch vielleicht auch des Traumes willen, ein weiteres Mal durch seine Wortkraft gesellschaftlich aufzusteigen?
Klassiker der Weltliteratur · 02. April 2020
Eine Mutter warnt vor ihrer Tochter: Sie sei eine kaltherzige, egoistische Bitch, einzig an materiellen Dingen interessiert. Für ihren sozialen Aufstieg, um bewundert und beneidet zu werden, würde sie sogar ihre eigene Mutter morden. Klingt nach Serie, von USA bis Venezuela, nach Netflix & Co? Ist aber Literatur vom Feinsten, verfasst von einem Meister der Erzählung, denn was bislang verschwiegen wurde, ist das Relevante: die genutzten Strukturmittel, die Sprache, die den Unterschied ausmachen.
Klassiker der Weltliteratur · 26. Februar 2020
Ein Thema, welches als typisch für unsere Zeit gilt. Wie es Leben zu zerstören vermag. Es sollte uns aber zu denken geben, dass Henry James bereits diese Thematik in zahlreichen Erzählungen fokussierte! Sie tritt bei ihm vor allem als Wühlen im Sein der anderen auf, und bewirkt final stets eines: das eigene Unglück. Weil das vermutete ›Wissen‹ irgendwann im Lauf der Tage zur fixen Idee wurde …
Klassiker der Weltliteratur · 18. November 2019
Unbedingte Leseempfehlung für jeden, der oder die bei Groteske und komischer Satire nicht hochnäsig abwehrt, den das Absurde in der Literatur der Moderne begeistert und der sich zudem in ein wahrhaft originelles Erzähluniversum begeben will!
Klassiker der Weltliteratur · 03. Oktober 2019
Selten habe ich solch einen exzellenten Roman gelesen! Ja, ich gebe es zu: »Anna Karenina« war mir ein Genuss, von der ersten bis zur 1260ten Seite. Selbst wenn mir auch nach der Lektüre noch immer durchaus schleierhaft ist, weshalb Lew Tolstoi diesen Roman just nach jener Frauenfigur benannte, die in seinem Erzähluniversum nur eine von vielen Figuren darstellt. Eine Entscheidung, die er übrigens erst in der vierten Bearbeitungsfassung traf …
Klassiker der Weltliteratur · 15. August 2019
Weshalb lohnt es sich, den Debütroman eines bekannten Autors trotz aller kolportierten, angeblichen (oder realen?) Schwächen zu lesen? Das könnte sich manch eine*r vor der Lektüre von Heinrich Manns Erstling »In einer Familie« ernsthaft fragen. Vielleicht auch nur, um sich selbst die Antwort zu geben: um zu verstehen. 
Klassiker der Weltliteratur · 08. August 2019
Mit dieser Zahl bezifferte ein amerikanischer Autoren-Kollege den autobiographischen Anteil seines Schreibens. 17,5% und nächste Frage, bitte. Damit auch dies gleich klar sei: Die vermeintlich faktische Antwort habe jedem Fragesteller zu genügen.
Klassiker der Weltliteratur · 01. August 2019
Virginia Woolf, meines Erachtens eine der ganz Großen der Weltliteratur, verfasste Essays von stimmungsvoller Schönheit, die zu genießen anregendes Geistesfutter und ruhevolle Wohltat in einem bedeutet. Ihr »Stadtbummel« ist einer derjenigen, in die ich wieder und wieder gerne lesend eintauche!
Klassiker der Weltliteratur · 26. Juli 2019
Re-Lektüre, die erneut überzeugte, und die Frage, was heutige Literat*innen von diesem Werk lernen können: jede Menge Handwerkskunst!
Klassiker der Weltliteratur · 28. April 2019
Es war eine Frau, welche fand, die Psyche sei relevant für die Darstellung einer Figur in einem Werk, damit das Verhalten der Protagonist*innen für Leser*innen nachvollziehbar werde, haben innere Beweggründe und soziale Prägung durch Gesellschaft wie Erziehung dargestellt zu werden. Keinesfalls genüge die pure Behauptung, es sei eben so.

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