Literatur & Politik

Literatur & Politik · 09. Mai 2020
20 Autorinnen wenden sich bewusst mittels Crowdfunding an Leser*innen und stellen der Buchbranche mit ihrem Versuch manche Frage. *Ein Pressetext mit persönlichen Ergänzungen der Literaturwissenschafterin und Literatin Marlen Schachinger, der sich auf die Verlagslandschaft in Österreich bezieht. Ein Feldversuch, ein kulturpolitischer Diskurs, denn: Die Wahrheit ist dem Menschen noch immer zumutbar!
Literatur & Politik · 17. April 2020
»Arbeit statt Almosen« ist nicht ›noch-ein-Covid-Projekt‹ und auch nicht bloß ein Crowdfunding-Solidaritätsprojekt für und von Autorinnen, sondern es soll vor allem ein Zeichen für die Zeit ›danach‹ setzen, Synonym für ›nach der Krise‹; und derer gibt es wahrhaftig genug, wirtschaftlich, politisch, privat. Statt zu jammern, was keinen interessiert, brechen wir lieber zur Entdeckungsreise auf, erkunden Neuland, und laden Leserinnen und Leser ein, uns zu begleiten!
Literatur & Politik · 20. Oktober 2019
Einblicke in die Frankfurter Buchmesse 2019.
Literatur & Politik · 07. Juli 2019
Seine Mischpoche kann man sich nicht aussuchen; das gilt auch für die anderen Mitspieler im literarischen Feld. Mit den Vertretern und Vertreterinnen der Selfpublishing-Angebote werde ich meine Probleme haben. Zu sehr erinnern mich ihre Sprachangebote und Worthülsen an die Floskeln der Handelsvertreter für Lebensversicherungen, welche bereits die Geburt eines Kindes zum Anlass nehmen, einem ins Gewissen zu reden, man habe sein eigenes Leben und dasjenige des Neugeborenen sogleich zu...
Literatur & Politik · 30. Juni 2019
Zunehmend mehr Unternehmen werben mit dem großen Traum vom eigenen Buch. Kulturvermittler springen auf den Zug auf und finden, jeder habe doch eine Geschichte zu erzählen. Und die Literat*innen? Erhalten von Verlagshäusern eine e-Mail, in denen man ihnen Selfpublishing empfiehlt! (Teil 5 // Teil 6 folgt am 07.07.2019)
Literatur & Politik · 23. Juni 2019
Wem ›Sprache‹ und ›Leben‹ untrennbar verbunden, der schnappt nach Luft – wie ein Fisch auf dem Trockenen, ohne die Möglichkeit mit gestalteter Sprache dieser Welt und den einstürmenden Wahrnehmungen zu begegnen. Was aber tun in Zeiten, in denen Verlage zunehmend dazu tendieren, die sprachliche Qualität an den ›großen Markt‹ anzupassen? (Teil 4 // Teil 5 folgt am 30.06.2019)
Literatur & Politik · 16. Juni 2019
Was tun, wenn Verlage den ›wiederholbaren Erfolg‹ nach Kochrezept suchen – selbst wenn danach alles zum Einheitsbrei verkommt … Was tun angesichts dieses Ausdrucks an Phantasielosigkeit? Nichts gegen Sparmaßnahmen, doch bitte mit Reflexion und Bedacht - denn wer an der Qualität spart, gräbt am eigenen Grab … (Teil 3 // Teil 4 folgt am 23.06.2019)
Literatur & Politik · 09. Juni 2019
Die Umsätze sinken im Bereich der Unterhaltungsliteratur. Netflix & Co hinterlassen ihre Spuren. Und dabei schreibt doch alle Welt … Was aber bedeutet dies für die Literat*innen, die sich als Künstler*innen definieren? Sie sehnen sich nach Verlagen, die sich über komplexe und durchdachte Strukturen, Sprache als Stilmittel und über relevante Inhalte wagen – und nicht Manuskripte einzig nach ihrer Erfolgsgarantie und ihrem ›Scheißcontent‹ beurteilen … (Teil 2 // Teil 3 folgt am 16.06.2019)
Literatur & Politik · 03. Juni 2019
Wer die Literarische Landschaft genau beobachtet – nicht bloß bei und um die Buchmessen –, nahm Besorgnis erregende Veränderungen im Literarischen Feld wahr. Buchhändler*innen schließen, Verlage melden Konkurs an – und die Literat*innen? Munkeln, es werden Köpfe rollen … (Teil 1 // Teil 2 folgt am 09.06.2019)
Literatur & Politik · 15. April 2019
Diese Frage stellt sich Francisco Cantú in seinem Report »No Man’s Land«, der in den USA zu Recht mit dem »Whiting Award« für die beste Nonfiction des Jahres 2017 ausgezeichnet wurde. Zu Recht. Eine unbedingte Leseempfehlung!

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