Lektüren

Lektüren · 09. Oktober 2019
Leonardo Padura macht es einem als Rezensent*in nicht leicht, denn was Leser*in zum Genuss wird – die Verwobenheit der Textur – erschwert das Darüber-Schreiben, will man nicht die inhaltlichen Geheimnisse lüften …
Lektüren · 03. Oktober 2019
Selten habe ich solch einen exzellenten Roman gelesen! Ja, ich gebe es zu: »Anna Karenina« war mir ein Genuss, von der ersten bis zur 1260ten Seite. Selbst wenn mir auch nach der Lektüre noch immer durchaus schleierhaft ist, weshalb Lew Tolstoi diesen Roman just nach jener Frauenfigur benannte, die in seinem Erzähluniversum nur eine von vielen Figuren darstellt. Eine Entscheidung, die er übrigens erst in der vierten Bearbeitungsfassung traf …
Lektüren · 12. September 2019
Ich mag Ziegen. Und stehen sie mir nicht mutterseelenallein mitten in der Landschaft gegenüber, sondern gucken frech vom Buchcover, auf der Suche nach irgendetwas, noch um vieles mehr. »Tamangur« stand als Titel darüber. Lautmalerisch fein, wie ich fand, denn – zugegeben – als Nicht-Schweizerin sagte mir dies Wort rein gar nichts. Ebenso wenig der Name: Leta Semadeni. Bislang. Das jedoch sollte sich bald nachhaltig ändern. 
Lektüren · 05. September 2019
Renate Welshs »Kieselsteine« sind eine wunderbar facettenreiche Sammlung kleiner Kostbarkeiten einer Kindheit. Wer dieser Autorin persönlich begegnen möchte, hat bei der Buchpräsentation der »Kieselsteine« am 17. September im Wiener Literaturhaus die Möglichkeit dazu.
Lektüren · 29. August 2019
Weshalb dieses Werk der Fantasy lesenswerte Crossover-Literature ist, lässt sich einfach erklären: George R. R. Martin schrieb eine sprachlich gelungene Erzählung für junge Leser*innen, die in einer phantastisch überhöhten Variante Märchenmotive wie Ausgeschlossenheit, Fremdheit, und innere Einsamkeit erzählerisch höchst gelungen darstellt, weshalb sie auch Erwachsene durchaus zu faszinieren versteht. Eine Lektüretipp zum beginnenden Schulanfang!
Lektüren · 22. August 2019
Manch junge Stimme sollte man im Auge und im Ohr behalten. Die 1981 in Frankfurt a. M. geborene Vanessa F. Fogel, die in Israel aufwuchs und in New York Vergleichende Literaturwissenschaft studierte, ist eine davon. Weissbooks ist es zu danken, dass dieses Werk in der Übersetzung von Eva Bonné deutschsprachigen Leser*innen zugänglich wurde. Lesen Sie es! »Hertzmann's Coffee« ist gelungene Erzählkunst, die gekonnt unterhält.
Lektüren · 15. August 2019
Weshalb lohnt es sich, den Debütroman eines bekannten Autors trotz aller kolportierten, angeblichen (oder realen?) Schwächen zu lesen? Das könnte sich manch eine*r vor der Lektüre von Heinrich Manns Erstling »In einer Familie« ernsthaft fragen. Vielleicht auch nur, um sich selbst die Antwort zu geben: um zu verstehen. 
Lektüren · 08. August 2019
Mit dieser Zahl bezifferte ein amerikanischer Autoren-Kollege den autobiographischen Anteil seines Schreibens. 17,5% und nächste Frage, bitte. Damit auch dies gleich klar sei: Die vermeintlich faktische Antwort habe jedem Fragesteller zu genügen.
Lektüren · 01. August 2019
Virginia Woolf, meines Erachtens eine der ganz Großen der Weltliteratur, verfasste Essays von stimmungsvoller Schönheit, die zu genießen anregendes Geistesfutter und ruhevolle Wohltat in einem bedeutet. Ihr »Stadtbummel« ist einer derjenigen, in die ich wieder und wieder gerne lesend eintauche!
Lektüren · 26. Juli 2019
Re-Lektüre, die erneut überzeugte, und die Frage, was heutige Literat*innen von diesem Werk lernen können: jede Menge Handwerkskunst!

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